Veröffentlichungen.

  • Links ein Foto von zerbrochenen weißen Eierschalen auf schwarzem Hintergrund. Rechts ein Foto eines weißen, bewaffneten männlichen Polizeibeamten mit einer Waffe, einem Schutzhelm und einer Sturmhaube, die sein Gesicht verdeckt.

    Wahrheit, Gerechtigkeit und körperliche Selbstwahrnehmung: Tanz- und Bewegungstherapie bei Traumata

    Eine Studie über den Einsatz von Tanz- und Bewegungstherapie bzw. Psychotherapie zur Behandlung des Phänomens, das wir als „Trauma“ bezeichnen.

    Zusammenfassung: In dieser Studie wurden aktuelle Ansätze zum Thema Trauma in der Tanz- und Bewegungstherapie/Psychotherapie (DMTP) untersucht. Dabei wurden 17 qualitative englischsprachige Studien (2010–2020) unter Verwendung qualitativer und auf verkörperter Kunst basierender Forschungsmethoden analysiert. Trauma wurde als vielschichtiges, komplexes Phänomen für den gelebten und kollektiven Körper, Isolation und adaptives Überleben konzeptualisiert, was das Verständnis der DMTP von Erfahrungen individueller und systemischer Schädigung, des enaktiven Selbst, der Dissoziation, der Neurobiologie, der Menschenrechte und des weiteren Kontexts widerspiegelt. Trauma betraf körperliche, intrapsychische, relationale, gemeinschaftliche, soziale, wirtschaftliche und strukturelle Bereiche. Ziele waren Sicherheit, Freiheit, Freude und Handlungsfähigkeit. Der Tanz war ein flexibler, multimodaler, gestalttherapeutischer Rahmen für einfache und zugleich komplexe Interventionen, die inneres Spüren, kreative Erkundung und enaktives Bewegen mit Sinnstiftung sowie kognitiver und identitätsbezogener Umstrukturierung verbanden. Therapeutische Kompetenz, das Ich und das Verhältnis zur Macht prägten die Arbeit von DMTP mit individuellen und kollektiven Traumata. DMTP könnte darüber nachdenken, wie es seinen Ansatz zur Traumabehandlung, die Relevanz von Therapeuten- und Lebenserfahrung, berufliche und kollektive Identitäten sowie enaktive Heilungs- und Gerechtigkeitsansätze im Umgang mit sexueller Gewalt besser vermitteln kann.

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  • Südafrika: Verhinderung von Folter in Haft.

    Thema: Eine Übersicht über Mechanismen zur Verhinderung von Folter in Südafrika.

    Zusammenfassung: Eine Untersuchung, die im Auftrag einer südafrikanischen Organisation, des „Centre for the Study of Violence and Reconciliation“, durchgeführt wurde, die sich an vorderster Front für die Unterstützung von Folteropfern einsetzt und Rechtsvorschriften sowie Praktiken zur Prävention und Aufklärung von Folter sowie zur Strafverfolgung der Täter mitgestaltet. Im Rahmen dieser Studie wurden die derzeitigen Praktiken zur Prävention und Aufklärung von Folter in den Bereichen Polizei, Strafvollzug, Einwanderung, Psychiatrie, Jugendstrafrecht und Anti-Terror-Haft untersucht. Die Empfehlungen unterstützten Südafrikas Vorbereitungen zur Ratifizierung eines internationalen Vertrags zur Verhinderung von Folter, nämlich des Fakultativprotokolls zum Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe.

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  • OPCAT und Folterprävention: Leitfaden zur Umsetzung.

    Thema: Folterprävention im Völkerrecht.

    Zusammenfassung: Dieser gemeinsam verfasste Bericht wurde von der Vereinigung zur Verhütung von Folter veröffentlicht, einer einflussreichen internationalen Organisation mit Sitz in Genf, die über einen einzigartigen Überblick und Fachwissen zum Thema Folter und Misshandlung verfügt. Darin wurden die Bestimmungen eines internationalen Übereinkommens zur Verhütung von Folter untersucht und erläutert, um Regierungen, Verwaltungs- und Justizsysteme sowie die Zivilgesellschaft dabei zu unterstützen, wirksame Maßnahmen zur Verhütung von Folter zu ergreifen.

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